„Wie machen wir unsere Stadt klimafit?“
Serious Gaming als Beitrag zur Nachhaltigkeitsbildung
DOI:
https://doi.org/10.17883/pa-ho-2026-01-07Schlagwörter:
spielbasiertes Lernen, Stadtplanung, städtische Energiesysteme, KlimabildungAbstract
Der Beitrag stellt ein Projekt zur Entwicklung eines sogenannten „Serious Games“ vor, das die Themen Klimaanpassung und Energiewende in einem Stadtplanungsszenario für (jüngere) Schüler:innen miteinander verknüpft. Didaktische Ziele sind die Sensibilisierung für Klimawandel und Energiewende anhand realer Beispiele sowie die Förderung von Kompetenzen wie Systemverständnis, vorausschauendem Denken und kooperativer Problemlösung. Der iterative Entwicklungsprozess des Spiels wird im Artikel skizziert und auf die didaktisch-pädagogische Herausforderung eingegangen, eine schlüssige Spielidee und ein anregendes Spieldesign zu entwickeln und dabei wissenschaftlich korrektes technisches und faktisches Wissen zu vermitteln, ohne die Komplexität über ein fachlich vertretbares Maß hinaus zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein interdisziplinäres Expert:innenteam aus verschiedenen Fachbereichen (Wissenschaft, Planung und Didaktik) zusammengestellt, das die Schüler:innenperspektive in mehreren Feedbackschleifen mit einbezog. Im Fokus steht die zielgruppenorientierte Vorbereitung für die beiden Altersgruppen 8 bis 10 Jahre (Primarstufe) und 11 bis 14 Jahre (Sekundarstufe 1) – ein Aspekt, der in der Forschung zu Entwicklungsprozessen von Serious Games bisher kaum Beachtung gefunden hat. Darauf aufbauend werden Erfahrungen und Rückmeldungen aus den Pilotierungen sowie erste Ergebnisse aus den begleitenden didaktischen Evaluationen an einer Volksschule und drei Mittelschulen berichtet und zur Diskussion gestellt.
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