Mathekonferenzen in der Hochschullehre

Autor/innen

  • Magdalena Denk Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich image/svg+xml

DOI:

https://doi.org/10.17883/pa-ho-2026-01-02

Schlagwörter:

Mathekonferenz, Diagnosekompetenz, Sprachbildung, halbschriftliche Addition, Lehramtsstudium Primarstufe

Abstract

Der Beitrag beschreibt den Einsatz der Mathekonferenz als hochschuldidaktisches Format zur Förderung professioneller Lehrkompetenz im Lehramtsstudium Primarstufe. Ausgehend von der halbschriftlichen Addition erfahren Studierende einen Perspektivwechsel: Sie analysieren Kinderlösungen, reflektieren über mathematische Sprache und erproben Gesprächsführung. Die Kombination mit der Methode Think-Pair-Share unterstützt Diagnosefähigkeit, Sprachbildung und kommunikative Handlungskompetenz. Im Zentrum steht die Frage, welche Lerngelegenheiten die Mathekonferenz als kommunikatives Format in der Hochschullehre eröffnet und inwiefern daraus Impulse für professionelle Wahrnehmung, Diagnose und sprachsensibles Handeln sowie Perspektiven entstehen können, die über die Mathematik hinausweisen. Der Beitrag zeigt Transferpotenziale und benennt ein Forschungsdesiderat.

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Veröffentlicht

2026-06-05

Zitationsvorschlag

Mathekonferenzen in der Hochschullehre. (2026). Pädagogische Horizonte, 10(1), 27–38. https://doi.org/10.17883/pa-ho-2026-01-02